08 Der schönste Club der Stadt bin ich
Shownotes
Lange Zeit dachte ich, meine innere Kritikerin wäre mein Problem.
Bis ich verstanden habe, dass sie eigentlich nur Angst hatte.
Angst davor, verletzt zu werden.
In dieser Folge geht es um innere Anteile, Lebensfreude, Türsteherinnen, Clubs und die befreiende Erkenntnis, dass du nicht für jeden verfügbar sein musst.
Denn du bist nicht für 8 Milliarden Menschen gemacht.
Aber du darfst entscheiden, wer in deinen Club kommt.
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00:00:02: Ich bin heute auf meine innere Kritikerin getroffen und anstatt sie dafür zu verurteilen, dass sie verurteilten weil das hat sie ganz fleißig getan.
00:00:17: Und auch nicht nur im Bewusstsein sondern auch im Unterbewusstsein habe ich einfach mal gefragt warum Sie das macht?
00:00:26: Dann hab mich hierzu gewendet und dann hat sie mir gesagt weil sie nicht verletzt werden will.
00:00:33: Also habe ich mir quasi einen inneren Anteil geschaffen, der dafür gesorgt hat dass Menschen nicht an mich rankommen und das ich auch nicht an sich ran komme.
00:00:49: So wie so eine Schutzweilmauer wie auch immer!
00:00:55: Und das halt in dem sie immer Urteile gefällt hat.
00:01:03: Dadurch konnte ich aber gar Ich sein, weil ich ja immer diesem Ideal der inneren Kritikerin gefallen wollte bzw.
00:01:14: dieses Ideal erreichen wollte und ich habe es dann geschafft ihr zu erklären dass sie das nicht mehr machen muss, dass die nicht mehr in der früheren Situation ist wo es unsicher war sich selbst zu sein wo ich mich angepasst habe um zu überleben sondern dass ich jetzt sicher bin und dass ich jetzt einfach leben kann, so wie ich bin.
00:01:42: Und... Dass ich jetzt Grenzen setzen kann und Nein sagen kann wenn ich etwas nicht will.
00:01:49: Und sie deswegen nicht mehr die Aufgabe hat alles zu beurteilen und zu bewerten sondern das sie jetzt einfach nur noch die Aufgabe ist zu sagen Passt das zu mir?
00:01:59: Ist das stimmig?
00:02:01: Fühlt sich das gut an oder nicht?
00:02:03: Das war's!
00:02:06: Weil Wir haben gar nicht das Recht jemand anderen zu beurteilen oder zu bewerten.
00:02:11: Und wenn wir uns selber beurten und bewerten, dann nehmen wir uns das Wichtigste in unserem Leben und selbst.
00:02:22: Jetzt wo sie halt einfach nur noch da ist... Ich nenne Sie die Summe jedes Lebens!
00:02:29: Sie berprüft einfach ob der Wein ihr schmeckt bzw bei mir schmecken könnte oder nicht?
00:02:38: Das war's Aber sie bewertet es nicht, sie sagt einfach nur lecker oder nicht lecker.
00:02:48: Ja und genauso möchte ich mein Leben leben!
00:02:52: Ich möchte einfach nur noch entscheiden ist es lecker?
00:02:55: Will ichs haben in meinem Feld im meinem Umfeld oder schmeckt's mir nicht?
00:03:02: Und jeder Mensch hat ja einen anderen Geschmack.
00:03:04: Jeder mag was anderes.
00:03:05: der eine mag die Farbe rot Der andere mag wie farbe blau So Und ich werde nie wieder versuchen, rot zu sein für jemanden der Rot mag.
00:03:15: Obwohl ich eigentlich vielleicht blau bin.
00:03:18: Sondern ich bin einfach blau und warte auf denjenigen der Blaugut findet so und Ich muss auch niemandem mehr der rot ist zu einem blauen machen.
00:03:33: Der kann einfach rot bleiben aber der muss nicht bei mir sein Wenn sich das rot nicht gut anfühlt für mich und ich glaube dass es so wichtig dass wir mit diesem inneren Kritiker in uns in Kontakt treten und nicht in dem Wunsch ihn umerziehen zu wollen oder irgendwie Druck auszuüben, oder zu sagen nein du darfst jetzt nicht mehr... Nein!
00:04:02: Hör einfach mal zu was dieser Anteil zu sagen hat.
00:04:09: Weil wenn ein Anteil in uns da ist unterbewusst der Angst hat davor verletzt zu werden dann ist das genau der Anteil, der uns vor unserem Glück fernhält und der uns unsere Freiheit nimmt.
00:04:28: Und dieser Anteil wollte dich schützen?
00:04:30: Ja!
00:04:31: Aber jetzt ist die Situation vorbei.
00:04:34: Jetzt kannst du dich selber schützen.
00:04:39: Das geht es dem Anteil zu vermitteln.
00:04:43: Hey ich bin sicher... Ich brauche diesen Schutz nicht mehr.
00:04:50: Es ist alles gut.
00:04:57: Und ich bin nicht mehr in Gefahr.
00:05:04: Ja und das hat mir dann aufgezeigt, dass es einen Anteil in mir gab der gar nicht erlaubt hat, dass ich Ich Bin weil er dachte das wäre gefährlich.
00:05:22: und In dem Moment wo ich mich wieder erlaubte habe ich selbst zu sein.
00:05:27: Das war wirklich wie...ich gebe mir selber die Erlaubnis Wieder Ich Zu Sein die Version von mir, bevor ich verletzt worden bin.
00:05:40: Da kam so viel Energie zu mir zurück!
00:05:43: Soviel Lebensfreude, soviel Lebenskraft.
00:05:45: das war Wahnsinn.
00:05:47: Ich kann das gar nicht in Worte fassen aber habe angefangen zu tanzen und nicht aus diesem...ich mache mir gute Laune heraus sondern die Freude kam einfach aus mir raus.
00:05:56: Aus meinem Herzen ist sie so raus geströmt Und es war einfach wunderschön.
00:06:07: Das war aber ein Weg dahin.
00:06:09: Das war nicht einfach mal Schnips und ich bin da, obwohl ich eigentlich die ganze Zeit da war.
00:06:17: Ich musste es mir nur erlauben wieder nach Hause zu kommen – zu mir.
00:06:30: Und ja jetzt bin ich mir bewusst dass ich der Club bin!
00:06:37: Der wunderschöne Club wo viele Menschen hin wollen.
00:06:41: Ich bin eine sehr attraktive Frau.
00:06:44: Viele wollen in den Club.
00:06:47: Meine kleine Türsteherin vor meinem Club, die sagt okay du darfst nicht rein.
00:06:54: Und früher habe ich diesen Club in den Keller verlegt damit niemand den Club findet weil ich Angst hatte davor was passieren würde wenn jemand mich entdeckt.
00:07:10: Weil ich Angst hat davor dass mir jemand wehtut das mich jemand verletzt.
00:07:17: und jetzt ist mein Club wunderschön.
00:07:20: Kannst dir vorstellen wie ein Glaspalast.
00:07:23: Alles leuchtet, alles strahlt.
00:07:25: ich hab die schönste Musik Ich habe eine tolle Tanzfläche und ich feier das Leben so wie es ist.
00:07:34: Und meine Türsteherin sagt hey alles klar Komm rein oder nicht?
00:07:41: Und ich bin kein Club für acht Milliarden Menschen.
00:07:47: Und trotzdem kann ich diese acht Milliarden annehmen wie sie sind Muss ihr nicht verurteilen.
00:07:55: Aber genauso darf ich entscheiden, wer in meinen Club kommt und wer nicht.
00:08:02: Und... Ich liebe meinen Club!
00:08:09: Ich liebe das Leben, ich liebe mein Club und ich liebe die Menschen, die das auch mitteilen.
00:08:20: Es ist einfach schön, es ist einfach nur schön dort angekommen zu sein wo ich eigentlich immer war.
00:08:32: Das alles weil Mir erlaubt hab jetzt sichtbar zu sein, mich selber wieder zu verkörpern.
00:08:43: Und die innere Kritikerin hat umgeschult auf so ein Milie und Türsteher!
00:08:56: Wenn du vielleicht auch bemerkst dass du dich selbst oft verurteilst das du einem Ideal hinterherrennst was du eigentlich gar nicht bist dann frag doch mal den Anteil in dir und sag hey, wie machst du das?
00:09:16: Warum bewertest du mich?
00:09:18: Warum verurteilst du mich, warum beurteilst du andere?
00:09:26: Warum machst du dir Gedanken darüber was andere Menschen tun oder nicht tun?
00:09:33: und dann hör einfach mal zu.
00:09:36: Vielleicht ist es ähnlich wie bei mir.
00:09:38: Ich gibt's da auch noch einen Anteil der Angst hat Verletzt zu werden aber letztendlich gehört das auch zum Leben dazu.
00:09:54: vielleicht werden wir wieder verletzt Aber Dafür können wir auch die schönen Seiten des Lebens genießen.
00:10:03: Wenn wir die Mauern hochziehen, dann können wir gar nichts genießen!
00:10:07: Dann sind wir quasi dauerverletzt weil wir uns vom Leben abschneiden.
00:10:15: und wenn wir sagen okay wir öffnen unser Herz und gucken was für uns stimmig ist und was nicht.
00:10:21: und selbst wenn dann mal was stimmigt gewesen ist und wir danach merken es hat weh getan dann sind wir trotzdem am leben Und ich persönlich bin bereit diesen Preis zu zahlen.
00:10:41: Lieber mal jemanden in meinen Club lassen, wo ich hinterher merke das war es vielleicht nicht als nie wieder jemanden reinlassen weil dass ist das schmerzhafteste wenn man vom Leben getrennt ist und niemand mehr reinlässt.
00:11:08: Also trau dich du selbst zu sein.
00:11:11: Trau dich dein Leben zu leben und trau Dich Fehler zu machen Verletzt zu werden, wenn es denn passieren würde.
00:11:24: Trau dich zu lieben!
00:11:27: Trau Dich einfach.
00:11:30: Ich tue's auch.
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