55 Warum zart nicht zerbrechlich bedeuten muss.

Shownotes

In einer Welt, die oft Härte belohnt, habe ich lange geglaubt, stark sein bedeutet, mich zu schützen.

Heute weiß ich:
Nicht meine Zartheit war das Problem.
Sondern meine Angst, sie zu zeigen.

In dieser Folge spreche ich darüber, warum Sensibilität keine Schwäche ist, weshalb Klarheit und Sanftheit wunderbar zusammenpassen und warum ich mich entschieden habe, meinen Schutzpanzer abzulegen.

Denn ich glaube:

Zart zu sein bedeutet nicht, zerbrechlich zu sein.

Es bedeutet, dem Leben wieder mit offenem Herzen zu begegnen.

Vielleicht ist wahre Stärke nicht Härte. Vielleicht ist wahre Stärke zart zu bleiben.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Ich glaube, wir brauchen mehr Zartheit auf dieser Welt.

00:00:08: Mehr Fühlen und mehr Sensibilität.

00:00:14: Einfach sanft miteinander zu sein und mit sich selbst zu sein.

00:00:20: Und nicht so hart!

00:00:23: Alles ist immer so hart.

00:00:27: Ich verstehe das nicht.

00:00:29: Warum?

00:00:32: Warum machen Menschen sich so hart?

00:00:44: sensible und zarte schützen sollten, statt es halt Schwäche abzutun und irgendwo hinzuschieben.

00:00:54: Und hat seines was unglaublich schönes Nichts das man irgendwie wegdrücken müsste.

00:01:14: Ich hab ganz lange für meine Zartheit getrennt gelebt weil ich einerseits in der Kindheit erlebt habe des Zartait ausgenutzt wird und es mir danach nicht gut geht.

00:01:43: Und andererseits aber auch diese Gesellschaft zarteilt ablehnt, dabei ist zarteil etwas Unglaublich.

00:01:58: Schönes und Nichts Schwaches.

00:02:04: Ein Mensch der einem anderen Menschen sanft begegnet.

00:02:08: Es ist was Schönes... ...und nicht was Falsches.

00:02:19: Wir sind so sehr damit beschäftigt irgendwie uns zu schützen, dass wir diese Zarteilte überhaupt nicht mehr zeigen können und das ist schade.

00:02:41: Wir können doch eigentlich viel sensibler miteinander umgehen wenn wir uns das erlauben und wieder mehr fühlen die Welt fühlen.

00:02:56: und irgendwie habe ich das Gefühl die Welt ist so vom Fühlen weg gebaut.

00:03:14: Als ich zum Beispiel als erwachsene Frau in meinem Berufsleben in Konzernen gearbeitet habe, habe ich versucht besonders hart zu sein und mit den Männern mitzuhalten.

00:03:32: Dabei wäre es vielleicht wichtig gewesen zart zu sein, weil ich auch nicht weiß ob da die Welt überhaupt offen gewesen wäre oder ob ich dann nicht einfach untergegangen wäre.

00:03:47: Das weiß ich nicht.

00:03:50: aber zart sein ist was total schönes und nichts, das schwächer ist.

00:04:01: Ich finde diesen Werbespruch von einer Schokolade traurig zart zu sein.

00:04:09: Der passt irgendwie so!

00:04:13: Und ich liebe Schokoladen.

00:04:15: Es war es Schönes.

00:04:21: Ja?

00:04:22: Und ich glaube, ich habe keinen Lust mehr hart zu sein... ...und ich bin es auch nicht mehr.

00:04:32: Ich kann klar sein In dem was ich will, in dem was sich nicht will und Ich kann auch klare Grenzen setzen.

00:04:40: aber die Härte habe ich losgelassen.

00:04:43: Ich brauche sie nicht mehr.

00:04:47: Die Härte war etwas das mich vom Leben getrennt hat.

00:04:51: Die Härta war etwas was mich von mir selbst getrennte hat.

00:04:58: Und Ja Für mich ist diese Ehre der Härte vorbei.

00:05:04: Ich lebe jetzt meine Zartheit und Meine sensible Seite Erkenne es als meine Stärke.

00:05:18: Ja, ich traue mich jetzt zart zu sein und Ich glaube dass das vieles in meinem Leben verändert weil Das Zarte das ist eigentlich das was ich bin Zart sanft und voller Freude.

00:05:44: Und das harter bin ich nie gewesen.

00:05:49: Es war wie ein Schutzpanzer der um mich drum war.

00:05:57: Es fühlt sich noch ungewohnt an, es fühlt dich total neu an zu sein.

00:06:03: Aber es fühlte sich auch unglaublich schön und frei an und ich will nicht mehr anders sein!

00:06:16: Und ich kann durchaus auch mal wild sein oder ja wie gesagt klar.

00:06:25: aber mein Wesen ist zart ganz zart zart aber nicht mehr zerbrechlich.

00:06:37: Ich glaube, das trifft es ganz gut.

00:06:40: Weil durch die Reise, die ich gegangen bin – durch die ganze Entwicklung – bin ich nicht mehr zerbrechlich, weil ich so viel Stärke in mir trage aber trotzdem noch zart und diese unzerbrechliche Zartheit ist eine enorme Kraft, die jetzt in meinem Leben habe.

00:07:11: Und dafür bin ich dankbar!

00:07:15: Trau dich, zart zu sein.

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