38 Sei ohne mich vollkommen glücklich!

Shownotes

Lange Zeit glaubte ich, mein Platz im Leben anderer Menschen wäre dort, wo ich gebraucht werde.

Heute sehe ich den Unterschied zwischen gebraucht werden und gewählt werden.

In dieser Folge spreche ich darüber, warum Liebe Freiheit bedeutet, weshalb ich früher unbewusst Menschen angezogen habe, die mich brauchten, und was sich verändert hat, seit ich mich selbst gewählt habe.

Vielleicht ist genau das der Moment, in dem Beziehungen beginnen dürfen, leicht zu werden.

Nicht, weil wir einander brauchen.

Sondern weil wir uns jeden Tag neu füreinander entscheiden.

Unterstützung: Paypal: Kristin Helmes
Kontakt- Instagram: Kristin_purelebensfreude

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00:00:02: sei ohne mich vollkommen glücklich.

00:00:06: Dieser Satz kam mir gerade in den Sinn und ich glaube, ich habe lange das Gefühl gehabt dass ich einen anderen Menschen nur dann glücklich gesehen habe wenn ich dabei bin oder wenn ich involviert bin so Und Ich glaube Das kam auch aus einem verletzten Anteil in mir, oder aus meiner Erfahrung als Kind.

00:00:46: Dass ich viel mit unglücklichen Menschen zu tun hatte und die dann immer glücklich waren wenn ich da war weil ich etwas mitgebracht habe.

00:00:56: meine Lebensfreude dass sie wieder glücklich sein konnten.

00:01:04: Aber ich musste immer ein Stück von mir auch dafür weggeben.

00:01:07: Das war nicht frei so, ne?

00:01:11: Und ich glaube irgendwann hat sich in mir einen Anteil entwickelt der dann irgendwie wollte dass Menschen nur dann glücklich sind wenn ich da bin oder so.

00:01:27: Ich kann es noch nicht ganz richtig greifen aber... ...ich hab an jemandem gedacht Und hab dann gedacht, ja aber wenn der jetzt ohne mich glücklich ist.

00:01:44: Also vielleicht war das auch ein Stück Verlust, Angst?

00:01:49: Weil dann braucht er jenige Micha gar nicht!

00:01:54: Wenn er selber glücklich sein kann, dann brauchte Micha gar nichts.

00:01:58: Welche Aufgabe, welchen Sinn habe ich in seinem oder ihrem Leben?

00:02:05: Ich glaube dass ich habe mich lange Zeit über das gebraucht werden definiert, weil das meine Aufgabe war die ich als Kind hatte gebraucht sein und benutzt werden.

00:02:21: Und dann habe ich irgendwann glaube ich ein Teil meiner Identität darüber gelebt über das Gebrauchtwerden vielleicht auch deswegen welches gewollt sein gar nicht kannte.

00:02:37: so also ja es war immer dass Ich werde gebraucht, damit andere Menschen glücklich sein können.

00:02:51: Wenn die jetzt schon glücklich sind ... dann war für mich quasi mein Sinn in deren Leben nicht mehr vorhanden.

00:03:07: Das war auch der Grund, warum ich immer Menschen angezogen habe im Leben, die mich gebrauchten.

00:03:15: und die nicht von alleine schon glücklich waren.

00:03:17: Und ein anderer Anteil in mir hat sich aber ja genau das gewünscht, Menschen aus dem Herzen strahlen, die freudig sind, mit sich selber schon happy sind und mich gar nicht brauchen.

00:03:32: eigentlich so... Das wünscht man sicher eigentlich weil mit den Menschen kann man ja die Lebensfreude teilen und das Leben genießen.

00:03:45: Aber der andere Anteil dass als seine Aufgabe gesehen hat, gebraucht zu werden.

00:03:52: Der hat es halt dann verhindert und gesagt, nee, Moment mal!

00:03:57: Du wirst dann geliebt ja?

00:03:59: Und Menschen wollen dich dann bei sich haben wenn du ihnen was geben kannst so was sie selber nicht haben.

00:04:11: Das hat dieser Anteil wirklich geglaubt.

00:04:16: Irgendwann kam halt der Tag wo ich dann zu dem Anteil gesagt habe, du pass mal auf Meine kleine, das ist nicht mehr unsere Realität.

00:04:26: Früher wurdest du benutzt und gebraucht aber es hat mit Liebe nichts zu tun.

00:04:33: Liebe bedeutet dass jemand dich bei sich haben will er dich wählt weil der könnte auch anders.

00:04:43: Das ist die Freiheit die in der Liebe steckt und Du brauchst niemanden der dich braucht sondern wähle jemanden der dich wählt.

00:04:59: Das ist der Game-Channel, das ist der Unterschied.

00:05:03: und genau da stehen wir jetzt weil ich hab' dich ja schon gewählt du bist hier schon gewählt und du kannst jetzt frei wählen wer dir gut tut und nicht wer von dir gebraucht wird.

00:05:17: Und dass es die Freiheit, meine gefunden innere Autorität mir wieder ins Leben gebracht hat.

00:05:29: dass ich Menschen nicht mehr danach auswähle, ob sie mich brauchen sondern ob sie mir gut tun.

00:05:41: Ob ich mich wohlfühle in der Nähe dieses Menschen.

00:05:44: Ob Ich mich gesehen fühle.

00:05:46: Ob mit dem Menschen lachen kann.

00:05:50: Ob sich einfach so sein kann wie ich bin und es den anderen nicht nur nicht stört sondern er das feiert.

00:06:04: Das sind die Menschen, die einem gut tun.

00:06:07: Die einen so sein lassen können wie man ist und einen dabei unterstützen.

00:06:15: wenn man selber von sich aus sich verändern möchte und sagt ja da möchte ich gerne arbeiten oder das ist mein Ziel dass dann die Menschen sagen okay was kann ich?

00:06:25: Wie kann ich dir helfen?

00:06:26: Wie Kann Ich dich unterstützen Und umgekehrt natürlich auch dass man auch bereit ist andere menschen beim wachsen zu unterstützen.

00:06:37: Ja, und ich glaube das ist Liebe.

00:06:39: Das ist Liebe Wasser auf die Pflanze zu gießen und Sonnenlicht ja?

00:06:47: Und vielleicht auch mal ein bisschen dünger aber die Pflanzen in Ruhe zu lassen.

00:06:53: Sie soll so wachsen wie sie wachsen möchte.

00:06:59: Die muss man nicht in irgendeine Form pressen oder irgendwie anderweitig retten oder so sondern einfach nur wachsen lassen.

00:07:10: Wie macht das schon?

00:07:13: Deswegen Ich glaube, ich habe jetzt richtig Lust auf glückliche Menschen.

00:07:21: Und das liegt auch daran, dass ich ein glücklicher Mensch bin.

00:07:25: Vorher war ich ja ein verletzter Mensch und ... hatte meine Lebensfreude nicht mehr präsent.

00:07:34: Und war nicht in mir zu Hause.

00:07:36: Jetzt bin ich in mir Zuhause.

00:07:37: Ich hab eine Lebensfreudepräsent.

00:07:39: Ich weiß, ich kann jede Emotion, die zu mir kommt halten selber in mir halten.

00:07:46: Ich kann für mich da sein.

00:07:48: Grenzen setzen, ich kann Räume gestalten.

00:07:51: Ich kann Dinge erschaffen und bin einfach ich selbst und kann mich ausdrücken als ich.

00:07:59: Und das gibt mir die Freiheit mit glücklichen Menschen zu umgeben und mit Menschen, die das auch können, die sich selber halten können und für sich selber da sein können und das nicht zu meiner Aufgabe machen.

00:08:21: Und ja, man einfach nur ein Stück des Weges miteinander teilt und sich austauscht und inspiriert.

00:08:30: Und eine gute Zeit zusammen hat und Freude fühlt und das Leben feiert und liebt.

00:08:43: Das ist eigentlich das!

00:08:44: Deswegen können andere Menschen einfach glücklich sein.

00:08:52: Ich will sie genauso ohne dass ich etwas dazu beitragen muss, sondern es dürfen einfach schon glücklich sein und dann zu mir kommen.

00:09:05: Und dann halt noch diese Freude miteinander teilen.

00:09:10: so ich habe Lebensfreude du hast Lebensfreudel.

00:09:16: Lass uns das schönes in dieser Welt erschaffen lass uns tolle Momente erleben lass uns zusammenwachsen und zusammen wachsen.

00:09:30: Ja Das ist eine ganz neue Neue Form glaube ich der Begegnung einfach, weil sie viel freier ist.

00:09:38: Sie lässt komplett frei und ich glaube wie gesagt das ist für mich Liebe.

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