69 Ich sehe was, was du nicht sehen musst.
Shownotes
Viele Jahre habe ich geglaubt, ich müsste etwas leisten, mich anpassen oder besonders sein, damit mich endlich jemand sieht.
Heute weiß ich: Das war nie die Lösung.
In dieser Folge erzähle ich, warum der größte Wendepunkt nicht war, von anderen gesehen zu werden – sondern mich selbst wieder zu erkennen.
Es geht um den Schmerz, als Kind übersehen worden zu sein.
Um die Sehnsucht nach Anerkennung.
Und um die Freiheit, die entsteht, wenn du aufhörst, dich zu verbiegen.
Denn vielleicht musstest du nie mehr tun.
Vielleicht warst du die ganze Zeit schon genug.
Und vielleicht beginnt genau dort die größte Freiheit:
Einfach zu sein.
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00:00:00: Ich möchte heute mit dir über das Thema gesehen werden sprechen und bei mir gab es irgendwann in meinem Leben den Punkt, wo ich realisiert habe dass meine Eltern mich nie gesehen haben.
00:00:15: Und dieser Punkt war sehr schmerzhaft und da war sehr viel Trauer in mir und ich habe dann weil meine Eltern nicht gesehen haben versucht so zu sein dass sich gesehen werde habe irgendwie mich verbogen, ich hab' mich angepasst.
00:00:36: Ich hab' Peoplepleasing gemacht!
00:00:37: Ich hab alles versucht um irgendwie gesehen zu werden.
00:00:44: aber um gesehen zu werden brauchst du gar nichts tun weil du bist ja schon da Du bist ja auch schon da.
00:00:53: Es gibt nix was zu tun wirstest um gesehn zu werden.
00:00:58: So und das ist einfach so ein Irrtum von mir gewesen Ein sehr nachvollziehbarer Irrtumm dass ich was tun müsste, um gesehen zu werden.
00:01:11: Aber darum geht es gar nicht!
00:01:12: Es geht darum zu sein.
00:01:17: Allein nur dadurch das ich da bin werde ich sehen.
00:01:21: Das einzige was sich lernen durfte war mich nicht mehr zu verstecken und zu erkennen, dass mein Wert und dass ich immer da gewesen bin auch wenn die engsten Bezugspersonen als Kind mich nicht gesehen haben.
00:01:39: Ich war immer da Und ich habe dann in meinem Leben die Erfahrung machen dürfen, dass es einen Menschen gab der mich wirklich gesehen hat.
00:01:51: Der hat mir bis auf die Seele geschaut und das hat mich an was erinnert.
00:01:59: Dann hab' ich mich auf den Weg gemacht als ich gemerkt habe, dass sich da gesehen wurde, mich selber wieder sehen zu lernen und mich selber wirklich kennenzulernen.
00:02:14: nicht die Persönlichkeit, die ich nach außen war sondern Ich mein wahres selbst.
00:02:21: und heute bin ich an dem punkt wo ich sage ich sehe mich.
00:02:30: Ich kann mich sehen!
00:02:34: Ich kann sehen was ich für ein wundervolles Wesen bin wie viel Licht ich in diese Welt bringe Wieviel Klarheit wieviel Wahrheit wievieh Liebe wievie Freude.
00:02:48: Freude ist mein Wesen.
00:02:51: Ich Bin göttliche freude.
00:02:53: Es ist einfach so und jeder, der sehen kann, sieht es.
00:03:02: Und die Menschen, die nicht sehen können, das ist nicht mein Problem sondern ihres!
00:03:10: Ich lebe meine göttliche Freude vollkommen aus.
00:03:15: Ich brauche nichts mehr verstecken.
00:03:18: Früher als Kind habe ich jetzt versteckt weil es eh niemand verstanden hat und nie jemand gesehen hat dass sogar noch bestraft worden ist zu viel Lebensfreude, zu viel Lebendigkeit und Wildheit.
00:03:36: Aber jetzt ja nicht mehr!
00:03:38: Da ist niemand der mich bestrafen kann.
00:03:41: Die einzige die mich als Erwachsene bestrafe konnte war ich selber und das habe ich sehr ausführlich und sehr viel gemacht.
00:03:48: Jetzt höre ich damit auf... Ich brauche mich für nichts bestraffen.
00:03:53: Warum?
00:03:54: Ich bin ein wundervoller Mensch und ein wundervolles Wesen.
00:04:01: und wer möchte keine göttliche Freude bei sich haben.
00:04:06: Dafür gibt es keinen Grund, so ist einfach nur wunderschön.
00:04:11: und indem ich meine göttliche Freude lebe erinnere ich Menschen daran dass sie auch ihre göttlichen Freude leben können Und das es mehr gibt auf dieser Welt als das was wir beigebracht bekommen haben.
00:04:28: Wir haben jede Menge Dinge beigebracht Bekommen die nicht unserem Herz entsprechen und unser Seele nicht gut tun.
00:04:41: Und ich glaube, das kann auch ein Grund sein warum viele Menschen aktuell krank sind entweder körperlich krank oder auch seelisch krank weil das nicht der richtige Weg ist, weil es nicht ihr Weg ist und jeder Mensch sollte seinen Weg gehen, der für ihn richtig und gut ist.
00:05:06: In meinen Augen zeigt uns Krankheit ganz oft dass wir unseren Weg verlassen haben und will uns eigentlich helfen wieder auf den Weg zurückzufinden.
00:05:18: Und ich kann das aus eigener Erfahrung sagen, weil bei mir war es so dass mein Körper irgendwann gesagt hat Schluss jetzt!
00:05:25: Jetzt ist echt Ende im Gelände.
00:05:29: Ich habe mich zwischendurch wie eine vierundachtzigjährige Oma gefühlt die da irgendwie versucht die letzten Treppenstufen nach oben zu kommen Weil mein Körper gesagt hat Nein Hier geht's nicht lang Das ist nicht dein Weg.
00:05:41: Wach auf.
00:05:44: Und dann hab' ich zugehört bin wieder auf den Weg zurückgekehrt, der wirklich mein Weg ist.
00:05:52: Der Weg des Herzens!
00:05:54: Der Weg der Freude und dafür bin ich sehr dankbar.
00:06:03: Und für mich spielt es keine Rolle mehr ob andere Menschen mich sehen oder nicht sehen weil ich mich sehe.
00:06:09: Ich sehe mich so wie ich bin und ich weiß ich brauche nichts mehr tun um gesehen zu werden sondern ich bin einfach wie ich Bin.
00:06:21: Ich brauche mir keine Mühe mehr geben, ich brauche mich nicht mehr anstrengend.
00:06:26: Einfach nur sein und das reicht.
00:06:33: Ja... Das war eine sehr tiefe Erkenntnis für mich dieses Nicht-Gesehen-Worden zu sein.
00:06:40: Und es war mir ein unterbewusstes Muster.
00:06:55: Aber jetzt bin ich gesehen.
00:07:06: Wer mich sieht, sieht mich!
00:07:08: Und das ist alles okay.
00:07:14: Ich muss nicht mehr gesehen werden, ich muss auch nicht mehr gehört werden.
00:07:19: Wer mich hört ist schön aber wer nicht?
00:07:23: Ist genauso gut.
00:07:27: Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg und geht ihnen in seinem Tempo und in seiner Zeit.
00:07:40: Ich muß nichts mehr tun!
00:07:45: Die Menschen für die ich der Leuchtturm sein darf, die kommen automatisch zu mir und erinnern sich dann daran was sie vergessen haben.
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