50. Ciao Bella, ich lebe jetzt. Teil 3: Als ich wieder an mich glaubte.
Shownotes
Diese Folge erzählt davon, wie Vertrauen stärker werden kann als Angst, wie Begeisterung ansteckend ist und warum wir manchmal viel mehr bewegen, wenn wir aufhören, jemand anderes sein zu wollen.
Eine Geschichte über Mut, Echtheit und die Kraft, wieder an sich selbst zu glauben.
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00:00:00: Ciao Bella, ich gelebe in Teil drei.
00:00:04: Ich war tatsächlich bei der letzten Folge beim letzten Teil am Ende ein bisschen vorschnell weil ich wichtige Dinge gar nicht erzählt habe aus Nifan.
00:00:19: Wir hatten die Situation dass wir eine gewisse Quote erreichen mussten von Verträgen die wir verkaufen für diese Firma, damit überhaupt das Glasfaser-Internet überhaupt diese Anschlüsse in dem Ort gelegt wurden.
00:00:42: Und als ich dort ankam war die Quote sehr niedrig und wir hatten nicht mehr viel Zeit.
00:00:50: Wir hatten glaube ich noch acht Wochen oder so.
00:00:56: Es haben nicht mehr viele Menschen daran geglaubt dass es überhaupt kommt.
00:01:00: also in der Bevölkerung nicht Und auch nicht im Kollegenkreis waren so viele überzeugt.
00:01:09: So, und ich war die, die gesagt hat wir machen das!
00:01:13: Ich glaub daran, wir machen es!
00:01:15: Und ich hab mich von nichts abbringen lassen.
00:01:17: Ich habe gesagt dieser Ort wird an Glasfaserninternet angeschlossen.
00:01:22: Egal, kommen was wolle?
00:01:23: Wir machen
00:01:24: das!".
00:01:25: Und ich habe wirklich aus tiefstem Herzen... ...hab' ich daran geglaubt.
00:01:32: Ich habe dann, wir hatten so einen Stand beim Supermarkt wo wir standen und die Jungs und Mädels, die Kollegen sind an die Haushalte herangegangen also dort oder.
00:01:47: Und ich hab irgendwann angefangen über Netzwerk zu arbeiten.
00:01:52: das heißt wenn dann jemand bei mir am Stand war Und die hatten z.B.
00:01:56: mehrere Häuser, wie gesagt ich komme zu ihnen nach Hause und wir machen das zusammen und trinken schön Kaffee dabei und ich bringe Brötchen mit so, ne?
00:02:07: Dadurch hat sich das dann wie ein Netzwerk immer weiter empfohlen dass dann die Leute sagen ach klasse meine Nachbarn, die hatten auch schon mal irgendwann danach gefragt, die frage ich jetzt nochmal So ist so ein Netzwerkeffekt entstanden der genau dazu geführt hat, dass wir diese Quote geschafft haben.
00:02:30: Und ich hab tolle Menschen kennengelernt und habe sogar meine Lieblingskunden am Ende des Projekts noch eine Party organisiert für uns alle.
00:02:43: Einfach weil es schön war, weil es tolle Kontakte, tolle Begegnungen waren und da einfach unglaublich viel Freude auch entstanden ist.
00:02:54: Und für mich war das halt natürlich in dieser Situation überhaupt nicht selbstverständlich, also aus meinem ... erst mal wieder in das Arbeitsleben so von null auf hundert reinzukommen.
00:03:09: Und dann noch zu wissen ich muss präsent sein an einem Stand und dass mit meinem echten Ich und nicht mehr der total krassen Maske Da war schon vieles von mir einfach echt in dem Moment und das hat mir auch ein bisschen Angst gemacht.
00:03:30: Und dann hab ich aber gedacht, komm' ich mach's einfach!
00:03:33: Dann habe ich mich da auf den Supermarktparkplatz gestellt am ersten Tag... ...und hab die Leute angefangen anzusprechen.
00:03:38: Ja?
00:03:39: Ähm... Und hab dann so die Resonanz bekommen dass viele mich halt so gemocht haben wie ich war also dass ich halt diese Maske gar nicht mehr gebraucht habe Und dieser echte Anteil von mir, einfach... Ja.
00:04:01: Dass das funktioniert hat und dass die Leute gerne sich mit mir dann über Glasfaserinternet unterhalten haben.
00:04:10: Nicht alle natürlich!
00:04:12: Also ich habe auch viel über Ablehnung gelernt in dieser Zeit.
00:04:18: Die ich auch schon ganz gut händeln konnte.
00:04:20: also es war irgendwie nicht mehr so schlimm wie Ja, wie vorher.
00:04:27: Ähm ... ja, aber ich war halt auch noch nicht ganz ich.
00:04:34: Aber so ein Teil von mir war schon echt der quasi wieder so hervorgekommen ist und der deswegen die Leute dann zu unserem Stand da geholt hat.
00:04:44: Und...ja!
00:04:49: Und meine Freundlichkeit war halt echt, weil mir das wirklich in den Anliegen gewesen war von Herzen diesen Ort an das Internet anzuschließen und das Glasfaser-Internet.
00:05:00: Weil mir bewusst war welche Folgen das für ein Ort haben kann wenn keine Glasfaserleitungen gelegt sind bei dem wie sich gerade alles entwickelt mit KI und Co.
00:05:09: und so weiter.
00:05:14: Ich glaube das haben die Menschen gemerkt dass ich da echt war, dass es mir wirklich eine Herzinsanliegen war.
00:05:20: So habe ich halt dann in Niefen, glaube ich so erfahren wie es ist wenn mir was am Herzen liegt.
00:05:30: Wie meine Begeisterung andere Menschen anstecken kann und das war eine sehr sehr wertvolle Erfahrung einfach Und ja.
00:05:44: also Ich hab wie gesagt tolle Menschen dort.
00:05:51: Oh meine Stimme bricht manchmal einfach so weg Also wird so so kratzig.
00:05:56: Ich weiß überhaupt nicht, warum einfach passiert zwischendurch.
00:05:59: Vielleicht bei dir die letzten Tage und Wochen auch sehr viel Rede?
00:06:02: Das könnte durchaus sein!
00:06:05: Weil ich ja die ganzen Podcast-Volgen aufzeichne und eben auch dieses Podcast Hörbuch buch Und Ja.
00:06:16: Also Die Zeit in Nifan war sehr lehrreich und wunderschön und Ja aber diese zeit ging vorbei.
00:06:26: Und danach habe ich aber erst mal Urlaub gemacht.
00:06:33: Dort in Baden-Württemberg bzw.
00:06:35: da im Schwarzwald war ich dann, weil diese Zeit halt auch sehr anstrengend gewesen ist, weil die Quote zu erreichen war nicht leicht und mit viel Initiative und Energie verbunden.
00:06:58: hab ich dann Urlaub gemacht erst mal, mich erholt.
00:07:02: Und ... Dann gab's den nächsten Auftrag von einer Firma für die ich arbeiten sollte und das war in Etlingen also auch wieder Baden-Württemberg Richtung Karlsruhe ist das.
00:07:31: Da habe ich ... tatsächlich den Fehler gemacht, dass ich zu sehr intuit war.
00:07:45: Also das habe ich schon häufiger gehabt wenn ich in Unternehmen gearbeitet habe oder für Unternehmen über einen längeren Zeitraum mit festen Aufgaben, dass sich zu sehr Intuit gehe.
00:08:00: also ich wollte dann immer Gesamte Unternehmen retten und verbessern.
00:08:12: Und ich hab auch richtig gute Ideen dafür, in meinen Augen gehabt ... Die stoßen aber natürlich nicht immer auf Gegenliebe so, ne?
00:08:26: Auf Zustimmung!
00:08:31: Ich geb dann immer zu viel für meine Energie in das Unternehmen rein Und dadurch brenne ich mich selber aus und das habe ich da dann halt wirklich gemerkt.
00:08:47: Wahrscheinlich war es auch nicht nur das, sondern natürlich auch das Trauma was halt immer sichtbarer und immer spürbarer wurde.
00:08:56: Ich hab ja erzählt dass es halt schon die Panikattacken da gab vorher und dass ich halt auch gemerkt habe ist stimmt etwas mit mir nicht Und da war dann halt einfach so der Punkt.
00:09:17: Aber ich war trotzdem für drei Monate, glaube ich... Zeit sind echt schwierig!
00:09:27: Ich war einfach für eine Zeit dort in Etlingen und habe da gearbeitet im Bereich Inservenzberatung.
00:09:43: Dann war die Frage, weil ich ja immer noch keinen festen Wohnsitz hatte.
00:09:48: Ob ich dort wohn sollte oder ob ich woanders wohne und wie das gewesen ist.
00:10:04: Das erzähle ich in der nächsten Folge, meine Stimme macht gerade dicht!
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