37 Warum mein Zuhause nicht dort war, wo ich dachte.
Shownotes
Ich habe mein Zuhause gefunden.
Und ich spreche nicht von einer Wohnung oder einem Ort.
Ich spreche von meinem Herzen.
Viele Jahre lang habe ich geglaubt, mein Zuhause läge in anderen Menschen, in Beziehungen oder irgendwo außerhalb von mir. Erst als ich alles verlor – mein altes Zuhause, meine Sicherheit und irgendwann sogar mich selbst – begann die eigentliche Reise.
In dieser Folge erzähle ich, wie ich Schritt für Schritt gelernt habe, mich selbst zu halten, meine Gefühle anzunehmen und mir selbst das Zuhause zu schenken, nach dem ich mein ganzes Leben gesucht hatte.
Wir sprechen über:
* warum ein Zuhause kein Ort sein muss,
* weshalb ich nach meiner Depression keine Medikamente nehmen wollte,
* wie mein Herz zu meinem inneren Kompass wurde,
* warum wir unser Zuhause niemals in einem Partner finden können,
* und weshalb die wichtigste Reise unseres Lebens vielleicht genau diese ist: die Reise zurück zu uns selbst.
Heute weiß ich:
Mein Zuhause kann mir niemand mehr nehmen.
Und genau dieses Gefühl wünsche ich jedem Menschen.
Unterstützung: Paypal: Kristin Helmes
Kontakt: Instagram- Kristin_purelebensfreude
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00:00:02: Ich bin zu Hause.
00:00:05: Und damit meine ich nicht, dass sich meine Wohnung aufgeschlossen habe und zuhause bin sondern... ...ich meine damit das ich mein Herz aufgeschlossend hab und wieder zu hause bin.
00:00:21: Das ist einfach nur das schönste Gefühl was ich jemals in meinem Leben gefühlt habe wieder in mir Zuhause zu sein.
00:00:34: Dieses Gefühl begann mit jemanden der zu mir gesagt hat, fühlte ich wie Zuhause.
00:00:44: Und damals wusste ich noch nicht dass dieses Zuhaus in mir existiert und Ich habe aber trotzdem in dem Moment als dieser Mensch es zu mir gesagt hat gefühlt Wie sich mein Zu Hause anfühlt Mein inneres Zu hause.
00:01:05: So für so einen kurzen Augenblick war das vollkommen präsent und ich war meiner Lebensfreude.
00:01:11: Alles war schön.
00:01:16: Und das war aber nur wie so ein Wetterleuchten, dass es so einmal aufgeleuchtet um mich daran zu erinnern, dass dieses Zuhause in mir existiert, dass's das gibt.
00:01:31: und ich habe dieses Zu Hause immer in anderen Menschen gesucht und hab immer gedacht, dieses Zuhaus wäre außerhalb von mir.
00:01:46: Witzigerweise habe ich kurz nachdem das passiert ist, mein Zuhause auch verloren.
00:01:54: Also mein physisches Zuhaus bin von meinem damaligen Haus ausgezogen weil ich mich vor meinem ehemaligen Mann getrennt habe und war dann über ein Jahr lang ohne festen Wohnsitz also ohne zu Hause Und diese Zeit hat mir auch gezeigt, dass zu Hause kein fester Ort sein muss.
00:02:30: Sondern das immer wenn ich den Ort auch gewechselt habe trotzdem ein kleines Zuhause-Gefühl irgendwo in mir geschlummert hat.
00:02:44: und dann kam irgendwann der Punkt im meinem Leben wo es mir überhaupt nicht gut ging wo ich auch eine diagnostizierte Depression hatte und eigentlich am liebsten mich in eine Klinik hätte begeben, was aber nicht möglich war weil ich sonst mein Hund hätte ins Tierheim geben müssen.
00:03:09: Und keine Therapeuten platzefrei gehabt haben.
00:03:16: Da war bei mir irgendwann der Punkt wo ich dann gesagt habe okay Ich habe so viel gelernt in meinen Coaching-Ausbildungen, meiner Emotionspädagogikausbildung.
00:03:26: Ich wende jetzt diese ganzen Dinge bei mir an und ich schenke mir selber den Raum damit ich heilen kann, dass mein Herz heilen können und ich wieder nach Hause finde.
00:03:40: Und in dem Moment wo ich die Entscheidung getroffen habe nicht mehr das hilflose Kind zu sein in meiner Vorstellung, sondern die Erwachsener, die mich halten kann und alle Gefühle halten können, die sich da zeigen würden hat es tatsächlich funktioniert.
00:04:02: Ich bin durch jede Panikattacke, durch jeden Weinkrampf, durch jedem emotionalen Ausbruch bin ich durchgegangen und habe mich selber gehalten und habe selber mir einen Therapierraum gegeben.
00:04:20: Ich habe egal was ich gezeigt habe, hat nicht weggeguckt.
00:04:26: Und während dieser Phase wo es mir nicht gut ging, habe ich eine neue Wohnung gefunden und habe diese Wohnung eingerichtet.
00:04:35: Die Wohnung war komplett leer.
00:04:37: Es war nichts in der Wohnung drin, nicht meine Küche!
00:04:44: Ja, ich habe dann gemerkt, dass je mehr ich halt auch meine Wohnung im Außen wieder eingerichtet habe.
00:04:50: Dass auch mein Herz im Inneren immer mehr zu einem Zuhause für mich geworden ist und... Ich hab irgendwann angefangen meinen Herzen wieder zum Kompass für mein Leben zu machen Und habe aber festgestellt, dass das allein nicht reicht sondern Das es auch für mich darum geht in meinem Herz zu Hause zu sein.
00:05:19: Und in meinem Herz zu Hause zu sein, hat für mich bedeutet, mich selbst so anzunehmen wie ich bin mit allem was zu mir gehört.
00:05:32: Mit allen meinen verletzten Anteilen die sich halt nach und nach gezeigt haben in meiner Self-Mail Therapie In all meinen Gefühlen Die ich plötzlich wieder fühlen konnte In all mein Gedanken In allem.
00:05:55: So, in allem habe ich mich angenommen und dadurch dass ich das getan habe, habe ich mir selbst wieder ein Zuhause gegeben.
00:06:07: Ein Zuhaus was nicht nur äußerlich ein Zu Hause ist sondern innen.
00:06:13: Ein zu Hause das sich wie eine Schnecke ihr Schneckenhaus immer mit mir trage.
00:06:20: Mein Herz ist wie ein Schnecken Haus.
00:06:22: es ist immer bei mir egal wo ich hingehe Und das ist immer für mich das Zuhause-Gefühl.
00:06:30: Das ist jetzt immer da und es so schön, ich bin so dankbar einfach dankbar dass ich damals diesen Menschen getroffen habe der mich daran erinnert hat dass dieses zu Hause in mir existiert und der mit diesem kurzen Blick diese kurze Erinnerung geschenkt hat.
00:06:54: das ist gar nicht zu beschreiben was mir das bedeutet ohne Worte.
00:07:05: Ich bin einfach nur zutiefst dankbar.
00:07:09: und dann gab es ja zwischendurch halt noch so diesen Trugschluss, dass ich dachte das ein Mensch mein Zuhause wäre.
00:07:23: Und dadurch war ich halt so abhängig von Menschen, weil ich dann immer dachte okay der ist jetzt mein Zu Hause Da muss ich irgendwie hin, da muss was passieren und da war so viel Druck drin.
00:07:40: Und jetzt wo ich mein zu Hause in mir gefunden habe und das sich so schön anfühlt und einfach gut ist und brauche ich nichts mehr von anderen Menschen?
00:07:56: So!
00:07:57: Und nicht im dem Sinne dass ich mich abkapsle und sage ich brauch niemanden mehr sondern dass ich frei wählen kann, wen ich in mein Leben lasse und wie nicht.
00:08:12: Und das ich Verbindungen einfach genießen kann und die auf Freude basieren dürfen und nicht auf irgendwelchen.
00:08:22: Ich such mal zu Hause in dir Dingen so und ich glaube Viele Menschen gibt es zu Hause in einem anderen Menschen suchen, die Zuwendungen an einen anderen Menschen suchen.
00:08:36: Die Bestätigung in einem andern Menschen suchen so wie ich's auch getan habe.
00:08:44: Aber das ist nicht der Weg nachhause.
00:08:48: Der Weg nach hause bedeutet dich selber so anzunehmen wie du bist Dich selber zu sehen Und für dich da zu sein dich selber anzuerkennen für den Weg, den du bisher gegangen bist.
00:09:06: Und ja, dich selbst zu lieben tatsächlich!
00:09:12: Weil Lieben bedeutet ja jemanden anzunehmen so wie er ist und indem wir das mit uns tun, sind wir dann auch wieder Zuhause weil wir geben uns selber indem wir uns selbst annehmen ein Zuhauser in uns und dieses Zuhauses was ich für mich in mir gefunden habe, im meinem Herz.
00:09:39: Das kann mir nie wieder jemand wegnehmen.
00:09:42: Dass es unzerstörbar und das ist so ein gutes Gefühl!
00:09:48: Es ist ein Gefühl von tiefster Sicherheit, von Freude, von Begeisterung, von Lebenslust, von mir einfach.
00:10:02: Mein Wesen wohnt in meinem Herz und dieses Wesen hat ganz viel Lust auf Leben.
00:10:12: Und wenn ich dir erzähle, dass ich halt ja diese diagnostizierte Depression gehabt habe und einfach nur durch diese Entscheidung und durch das Ich mir selber diesen Raum gegeben habe.
00:10:27: Habe ich es geschafft zu heilen für mich selber?
00:10:35: Ich hab meine Lebensfreude mir wieder zurückerobert.
00:10:42: Ich bin so dankbar, ich bin mir selber so dankba, dass sich nicht auf meine Hausärztin gehört habe die mir Medikamente verschreiben wollte.
00:10:52: Und ich kann mich noch ganz genau daran erinnern das ich zu ihr gesagt habe... glücklich, dass ich endlich wieder fühlen konnte.
00:11:16: Und ich kann Menschen verstehen die Medikamente nehmen und das wichtig für sie ist und dass sie funktionieren wollen und vielleicht auch, dass es ein Stück weit hilft um wieder eine gewisse Stabilität im Leben zu erreichen damit man überhaupt eine Therapie andenken kann.
00:11:35: alles schön und gut.
00:11:37: nur für mich persönlich wäre das absolut der falsche Weg gewesen Und ich bin dankbar, dass ich da so klar gewesen bin in diesem Moment wo eigentlich gar nichts klar war.
00:11:49: Und das immer dieser Weg nach Hause... Das Leben hat mich auch geführt zurück nach Hause und es hatte glaube ich auch alles seinen Sinn.
00:12:03: und deswegen erzähle ich halt auch anderen Menschen davon weil ich sie daran erinnern möchte, dass es dieses Zuhause gibt dieses Zuhause was von nichts und niemandem abhängig ist.
00:12:20: Und dass du dieses zu Hause nur in dir selbst finden kannst, in keinem Traumhaus dieser Welt findest du das?
00:12:31: In keinem Boot dieser Welt ,in keinem Porsche dieser Welt und in kein Partner dieser Welt, in keinen Freunden dieser Welt.
00:12:40: Das findest Du nur in Dir!
00:12:46: Deswegen wenn das Leben anfängt dich nach Hause zu führen, dann kann ich dir nur aus tiefstem Herzen empfehlen.
00:12:57: Hör zu!
00:13:00: Ich bin so dankbar dass ich zugehört habe und dass ich gelernt habe das Leben zu lesen weil das Leben gibt uns immer Zeichen.
00:13:15: wenn wir hinschauen können wir sie in Schlüsseln.
00:13:17: Und für mich ist's Leben zum einem besten Coach geworden und ich brauche keinen anderen coach mehr keinen Therapeuten, kein gar nichts.
00:13:32: Weil ich mit dem Leben verbunden bin und weil für mich ein Rotkirchen auf einem Arzt vielleicht nicht nur einen RotkIRCHEN aufm Arzt ist oder ein Spruch den ich irgendwo auf einer Werbetarfe lese, vielleicht nicht nun Werbespruch ist... ...oder nen Kennzeichen was in nem bestimmten Augenblick kommt.
00:13:57: Nicht nur nen Kennzeichnis sondern nen Zeichen.
00:14:06: Seitdem ich gelernt habe, das Leben zu lesen ist mein Leben so viel reicher geworden und so viel schöner.
00:14:14: Und alles hat mich zu diesem Punkt gebracht an dem ich jetzt gerade bin und wo ich jetzt diese Podcastfolge aufnehme.
00:14:27: An den Punkt dass ich wirklich wahrhaftig in mir selbst Zuhause bin dorthin!
00:14:39: Das fühlt sich für mich an wie ein Wunder Und ich bin dankbar, ich bin unendlich dankbar dass ich mein Zuhause wieder habe.
00:14:50: Weil das ist was ich mein ganzes Leben lang gesucht habe.
00:14:55: Danach hab' ich gesucht nach meinem Zuhaus.
00:15:01: Da wollte ich wieder hin zurück.
00:15:06: Das hatte ich scheinbar verloren.
00:15:09: Dabei war es nie weg Ich konnte nur nicht mehr sehen, bewohnen wie auch immer und jetzt kann ich's.
00:15:24: Das war die wertvollste Reise meines Lebens.
00:15:30: Die Reise nach Hause und ich spüre jetzt schon in mir, dass sich mein Leben dadurch vollkommen verändern wird und das ich es noch mehr genießen werde und wunderschöne Momente erleben werde und mich selber nicht mehr verlieren kann weil ich ja in mir zuhause bin Und wenn ich in mit zu hause bin dann brauche ich mich nicht mehr einen anderen verlieren.
00:16:06: Und das ist einfach schön und ich bin gespannt, was daraus alles entstehen wird.
00:16:14: Ich glaube sehr, sehr Schönes!
00:16:19: Ich halte euch auf dem Laufenden und ich wünsche dir von Herzen dass du dein Zuhause in dir wieder findest.
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