19 Warum ich meine Angst vor Schmerz verloren habe...

Shownotes

Was wäre, wenn dein größtes Gefängnis nicht dein Schmerz wäre, sondern die Angst davor ihn zu fühlen?

In dieser Folge erzähle ich, warum ich heute keine Angst mehr vor Ablehnung, Verlust, Herzschmerz oder Kritik habe – und weshalb genau diese Erkenntnis mir eine Freiheit geschenkt hat, die ich vorher nicht kannte.

Ich spreche darüber,

* warum wir so oft vor Schmerz davonlaufen,
* weshalb genau diese Flucht unser größtes Gefängnis sein kann,
* und warum Vertrauen ins Leben alles verändert.

Vielleicht ist Mut gar nicht die Abwesenheit von Schmerz.

Vielleicht ist Mut das Vertrauen, dass du ihm begegnen kannst.

Freiheit existiert nicht dort, wo kein Schmerz mehr existiert, sondern dort wo du keine Angst mehr vor ihm hast.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Ich habe heute Nacht einen Traum gehabt.

00:00:05: Einen Traum davon, dass zwei Männer mich umbringen wollten.

00:00:10: Der eine war quasi der Hauptcharakter so und der andere war sein Gehilfer und ich hab die immer provoziert.

00:00:20: also das heißt Ich hab irgendeinen Geräusch gemacht, und daraufhin ist der ausgerastet wie so ein HB-Männchen.

00:00:27: Und hat versucht mit dem anderen gehilfen mich irgendwie zu töten.

00:00:32: Im Traum habe ich es aber immer wieder geschafft den quasi von der Schippe zu springen.

00:00:37: Und ich hatte auch keine übertriebene Angst.

00:00:42: Sondern für mich war das eher sowieso ein Katz-und Maus Spiel.

00:00:46: Dann bin ich aufgewacht ... Und ich habe das häufiger, wenn ich aufwache dass ich plötzlich so ein Song im Kopf hab und dann hatte ich den Song im kopf dieses

00:00:55: Do you really want to hurt me?

00:00:58: And this song showed again

00:01:07: that I lost my fear of pain.

00:01:14: How important is it?

00:01:16: because Ich kann mich jetzt so zeigen wie ich bin, weil ich keine Angst mehr vor Schmerz habe.

00:01:23: Der Grund warum ich mich in der Vergangenheit verstellt habe, warum ich in der vergangenheit People Pleasing betrieben hab und warum ich mir angepasst habe war ganz einfach dass ich Angst hatte vor diesem Schmerzen den ich in meiner Kindheit erleben musste Und ich hatte Angst davor das sich das wiederholen könnte.

00:01:47: Aber jetzt habe ich das bewusst sein, dass sich dieser Schmerz aus meiner Kindheit nie wieder wiederholen kann.

00:01:57: Weil ich kein Kind mehr bin, sondern nicht bin erwachsen und ich bin durch den alten Schmerzen der Kindheit durchgegangen und hab das alles einmal durchgefühlt.

00:02:10: Und deswegen weiß ich, dass es nie wieder so sein wird wie damals Weil ich jetzt dadurch, dass ich das durchlebt habe und durchgearbeitet habe für mich Strategien habe wie ich mit Schmerz umgehe.

00:02:29: Also es geht nicht darum, dass das Leben mir nie wieder schmerz zufügen wird sondern es geht darum wie gehe ich damit um?

00:02:37: Ich hab zum Beispiel keine Angst mehr davor, dass mich Worte von anderen Menschen verletzen könnten weil mir bewusst ist, dass sie aus ihrer Realität heraus sprechen und mich nicht meinen, wenn sie etwas sagen.

00:02:52: Ich habe zum Beispiel keine Angst mehr davor Verlust zu erleiden weil ich weiß dass meine Trauer mir helfen wird darüber hinwegzukommen.

00:03:04: Und ich habe auch keine angst mehr körperlichen schmerz Zu erleidenden form von krankheit Weil ich weiß mein körper gibt mir das signal hey darling da geht's nicht lang du hast was übersehen.

00:03:19: Und in dem Moment, wo ich mir das anschaue ist auch der Schmerz weg.

00:03:24: Ich habe keine Angst davor körperlich verletzt zu werden von anderen weil meine Intuition so stark ist dass sie mich gar nicht erst in solche Situationen reinführen würde.

00:03:40: und ich habe auch keine Angst mehr vor sogenannte Herzschmerz weil ich mir selber der stärkste Partner geworden bin und keinen Partner mehr brauche, sondern ganz bewusst wählen kann.

00:03:55: Und wenn der Partner wieder weg wäre natürlich wäre Traurigkeit da das ist ganz logisch weil es ja eine Bedeutung hat für mich oder hatte dann aber Es ist keine Abhängigkeit mehr da dass mein ganzes Leben sich darauf aufbaut Sondern dass ich einfach bei mir sein kann und sagen kann Ich bin mein stärkster Partner und danach kommt der Partner den ich gewählt habe.

00:04:22: Und ohne diese Angst vor dem Schmerz entsteht erst wahrhaftige Freiheit, alles andere was wir als Freiheit bezeichnen ist im Außen gemachte Freiheit aber wenn die Freiheit von innen kommt das fühlt sich anders an und dieses Gefühl wünsche ich jedem Menschen auf dieser Welt Und ich genieße es einfach.

00:04:47: Ich bin mir selber so dankbar, dass ich diesen Weg gegangen bin und jetzt heute in diesem Bewusstsein bin, das mir niemand wehtun kann.

00:04:58: Und zwar nicht weil ich mich verschließe sondern obwohl mein Herz offen ist.

00:05:05: Das ist einfach das schönste Lebensgefühl.

00:05:08: auch dieses Vertrauen ins Leben spielt natürlich eine Rolle und ich vertraue dem Leben.

00:05:15: Ich habe es wieder gelernt, dem Leben zu vertrauen.

00:05:19: Obwohl in meiner Kindheit alles dagegen gearbeitet hat und dieses tiefe Vertrauen macht das Leben so viel leichter wenn du daran glaubst dass du gehalten wirst vom Leben Dass das Leben dir Wege aufzeigt Wenn du hinschaust dass Du immer versorgt sein wirst egal was passiert.

00:05:43: dieser Glaube der trägt auch sehr dazu bei dass der Mut kommt, vollkommen man selber zu sein ohne Netz und ohne doppelten Boden.

00:05:56: Und das ist auch der Grund warum ich ganz offen mit dir das teilen kann was in mir vorgeht oder wie ich es fühle oder ja dich da auch sehr nah an mich ran lasse weil ich keine Angst mehr habe von Nähe oder Begegnung aus dem Grund, dass ich keine Angst mehr habe verletzt zu werden.

00:06:19: Weil ich weiß Ich kann mit Schmerz umgehen und der Schmerzen hat nicht mehr die Regie in meinem Leben sondern ich Kann mit dem schmerz arbeiten Und das ist einfach ein riesen game changer.

00:06:38: und deswegen wenn sich irgendwo schmerzen zeigen würde in meinem leben Dann würde ich dort immer hinschauen, als erstes.

00:06:51: Weil das ist der Weg!

00:06:54: Und ich habe lange Jahre den Fehler gemacht davor wegzulaufen vor meinem Weg und hab versucht mich abzulenken mit Zucker, Netflix, Reisen, Arbeit – alle möglichen Krams bis das Leben mich dann ja in die Situation gebracht hat, wo ich nicht mehr anders konnte als hinzuschauen.

00:07:23: Wo die Ablenkungen einfach alle auf einmal weggefallen sind wie ein Kartenhaus, dass einfach so wupp zusammen gefallen ist.

00:07:32: und Ich bin dankbar!

00:07:35: Ich bin so dankbar, dass das passiert ist Und wir verstehen das Leben ja immer erst rückwärts.

00:07:42: und ich sage dir ganz ehrlich In der Situation, wo das Kartenhaus zusammen gebrochen ist war ich dort natürlich noch nicht und hab gedacht, oh nein!

00:07:50: Was passiert hier?

00:07:51: Und war traurig.

00:07:52: Und war verzweifelt.

00:07:53: Und wusste dann nicht weiter.

00:07:56: Und alles.

00:07:58: Jetzt, ein halbes Jahr später kann ich sagen ... Es hatte alle seinen Sinn.

00:08:03: Ich musste etwas lernen.

00:08:06: Diese Lektion, die das Leben mir da geschenkt hat.

00:08:10: Mir beizubringen, wie ich mit meinem eigenen Schmerz umgehen kann ist das größte Geschenk, was ich jemals erhalten habe.

00:08:21: Da kommt nichts ran und ja... Das Leben hat mich scheinbar allein gelassen um dafür zu sorgen dass ich frei sein kann Und dafür wie gesagt bin ich sehr dankbar und dieses Bewusstsein ist tief in mir jetzt verankert Dass kein Schmerz der Welt mich umbringt sondern im Gegenteil mich weiterbringt auf meinem Weg.

00:08:55: Und deswegen kann ich auch die kleine verrückte Nudel sein, die ich eigentlich bin und muss nicht mehr die seriöse professionelle perfekte Erwachsene sein.

00:09:08: Das finde ich so großartig!

00:09:10: Weil das macht das Leben so viel schöner, diese kindliche Freude.

00:09:15: Diese göttliche Freuda einfach rauszulassen und auszudrücken!

00:09:19: Und allwanzig sein und mit Hubenmauer durchs Leben zu gehen... Das ist mein Weg und ich bin so dankbar einfach dass ich den wiedergehen kann.

00:09:30: Also in diesem Sinne bleibt komisch wie das Leben und alles Gute.

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