138 Ich fahre nicht mehr weg. Ich fahre los.
Shownotes
Früher bin ich oft weggefahren. Weg von Situationen, von Menschen und manchmal sogar von mir selbst.
Heute fahre ich los. Aus Freude. Aus Neugier. Aus purer Lust auf das Leben.
In dieser Folge von „Ist das Leben nicht komisch?“ erzähle ich dir, wie sich Freiheit verändert, wenn wir nicht mehr auf der Flucht sind, sondern endlich bei uns selbst angekommen sind.
Wie ich meine unbändige Lebensfreude wiederentdeckt habe und warum ich sie nie wieder für andere Menschen zurückhalten möchte.
Denn ich habe lange genug nur überlebt.
Jetzt will ich leben. Lachen. Entdecken. Und einfach ich selbst sein.
Ich fahre nicht mehr weg. Ich fahre los. Mitten hinein in mein Leben! 🦋
Markennennung meines Autos aus persönlicher Begeisterung. Keine bezahlte Kooperation mit Jeep.
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00:00:01: In meinem Leben ging es so lange nur ums Überleben.
00:00:08: Und jetzt bin ich an den Punkt angekommen, wo ich so eine Lebenslust in mir fühle.
00:00:14: So eine Lebensfreude die vollkommen unabhängig ist von allem was ich in meiner Vergangenheit erlebt habe.
00:00:24: Die war immer da!
00:00:26: Ich konnte sie nur eine ganz ganze Zeit nicht mehr leben Und ich merke, wie lebendig sich das anfühlt und wie schön es sich anfühlen.
00:00:39: Ich habe einfach so eine Lust diese Lebensfreude zu leben.
00:00:45: Die ist wieder komplett bei mir da!
00:00:50: Ich merke das so stark in mir drin... Das ist ein intensives Gefühl von Aufbruch ohne wegzulaufen.
00:01:06: Ja, das berührt mich gerade emotional auch sehr.
00:01:10: also und mir ist es bewusst geworden ich habe ja eine Zeit lang jetzt mein Auto nicht zur Verfügung gehabt und gestern kam es wieder zurück meinen GP und Ich hab mich so gefreut wieder mit meinem Jeep mit meinem Auto unterwegs zu sein.
00:01:34: Es war so ein Gefühl von Freiheit und von Freude.
00:01:38: Und ich war ja jetzt schon lange mit meinem Dieb unterwegs, auch in der Zeit wo ich kein Festes zu Hause hatte.
00:01:48: Da hat es für mich bedeutet dass ich immer mit dem Dieb unterwegs war aber ich hatte keinen Zuhause.
00:01:58: das heißt... Das ist ein anderes Gefühl!
00:02:05: Ich fahre weg So.
00:02:08: Und das Interessante ist, dass jetzt habe ich ja mein Zuhause.
00:02:15: Das hab' ich mir erarbeitet, das ist wieder da und ich liebe mein Zu Hause!
00:02:20: Wenn ich mit meinem Diplos fahre, dann ist es die pure Freude einen neuen Ort zu entdecken und einfach loszufahren.
00:02:34: Es ist ein Gefühl von Ich fahr los und nicht mehr ein Gefühl.
00:02:40: Und das ist etwas, was ich in meinem Leben früher auch oft gefühlt habe.
00:02:44: Dass ich ganz oft das Gefühl hatte... Ich muss wegfahren!
00:02:47: Ja?
00:02:47: Ich muss von einer Situation wegfahren und ich muss weg fahren von jemandem.
00:02:57: Das Gefühl ist jetzt ein anderes.
00:03:09: und dieses nicht mehr wegfahren, das bezieht sich vor allem auf mich selbst.
00:03:12: Ich habe mich früher oft selber einfach verlassen.
00:03:17: ja weil aus Angst, aus Scham, aus Schuld all diese Gefühle die wir in der Kindheit halt auch sehr stark mitgegeben bekommen haben Ja?
00:03:29: Und jetzt ist es weg!
00:03:31: Jetzt fahre ich aus Freude, ich fahr aus Neugier Abenteuerlust durch mein Leben.
00:03:40: Und das ist der Unterschied!
00:03:42: Das ist mir jetzt so bewusst geworden, dass diese Freude war schon immer mein Kern.
00:03:49: Es war immer... ...der Teil von mir, der leben wollte,... ...der sich zeigen wollte, der Menschen begegnen wollte und alles.
00:04:00: Und es war vorher aber halt nicht möglich, weil das andere davorgestellt war.
00:04:06: Und davor gestellt bedeutet auch dass ich lange über Vorstellungen hatte, wie etwas sein soll.
00:04:16: Und jetzt ist es anders!
00:04:17: Jetzt setze ich mich einfach in mein Auto und verlos.
00:04:25: Ohne zu wissen was kommt, ohne zu wissen ob hinter der nächsten Kurve etwas Schönes auf mich wartet oder nicht sondern in dem Vertrauen das mein Auto mich genau dahin bringt wo ich sein soll dass ich mich dorthin bringe, wo es sein soll.
00:04:52: Und das mit meiner Lebensfreude, die ich einfach lebe und in mir ist... Die ist unbändig!
00:05:00: Ich habe sie lange gebändigt weil ich dachte, das wäre zu viel oder zu stark.
00:05:08: Das mache ich nicht mehr.
00:05:10: Nein, diese spielerische Freche, freudige Art bin ich.
00:05:18: und ich werde mich nie wieder für irgendjemanden verleugnen.
00:05:24: Und wenn jemand anders diese Lebensfreude nicht empfinden kann oder noch nicht empfinden kann, ist das auch nicht länger meine Verantwortung.
00:05:35: Sondern ich darf einfach an meiner Freude bleiben!
00:05:37: Ich darf mit meinem Auto unterwegs sein... ...und die Menschen, die Lust haben, diese Freude zu teilen oder sich inspirieren zu lassen oder diese Freuden in sich selber wiederzufinden Da freue ich mich drauf, diese Freude zu teilen.
00:05:56: Aber wenn da Menschen sind die das nicht wollen dann dürfen sie das genauso aber dann liegen die nicht auf meinem Weg.
00:06:05: Ja so... Da fahre ich mit meinem Auto gar nicht erst hin.
00:06:14: Ich fahr los!
00:06:16: Ich fahr jetzt los in mein Leben und ich liebe es.
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