125 Siehst du dich durch deine eigenen Augen?
Shownotes
Wie oft schauen wir einen Menschen an und glauben, ihn zu kennen?
Dabei sehen wir vielleicht gar nicht diesen Menschen, sondern unsere eigenen Erfahrungen, Verletzungen, Ängste und Überzeugungen.
Wir alle tragen eine unsichtbare Brille, durch die wir die Welt betrachten. Eine Brille, die durch unsere Vergangenheit geprägt wurde.
Doch was passiert, wenn wir diese Brille für die Wahrheit halten?
Wenn wir andere Menschen verurteilen, ohne sie wirklich zu sehen? Und wenn wir irgendwann sogar anfangen, uns selbst durch die verzerrten Spiegel anderer Menschen wahrzunehmen?
In dieser Folge spreche ich darüber, wie unsere Erfahrungen unsere Wahrnehmung beeinflussen, warum wir so schnell urteilen und weshalb innere Sicherheit uns helfen kann, Menschen mit mehr Offenheit und Liebe zu begegnen.
Ich teile meine persönliche Erkenntnis darüber, wie mein Glaube an Gott mir hilft, alte Bewertungen loszulassen, ohne dabei meine Grenzen oder meine Fähigkeit zur Unterscheidung aufzugeben.
Denn wir können ein Verhalten ablehnen, ohne den Menschen dahinter abzuwerten.
Und wir können lernen, uns selbst zu erkennen, ohne die Urteile anderer zu unserer Wahrheit zu machen.
Vielleicht ist es an der Zeit, die eigene Brille zu hinterfragen und die Welt wieder mit dem Herzen anzuschauen.
Transkript anzeigen
00:00:01: Siehst du dich eigentlich durch deine eigenen Augen?
00:00:07: Die Frage kam mir heute irgendwie in den Sinn, weil ich mit einer Freundin mich unterhalten hatte und die hatte mir erzählt dass sie ja von bestimmten Menschen verurteilt wird.
00:00:20: Und dies und jenes und habe ich so zähl gesagt pass mal auf dieser Mensch sieht dich gar nicht.
00:00:29: der mensch sieht dich durch seine Erfahrungen, die er bisher mit dem Leben gemacht hat.
00:00:35: Das was ein Mensch über dich sagt, sagt nichts über dich aus sondern nur darüber welche Brille dieser Mensch aufhat.
00:00:47: und gerade beim Verurteilen es geht das so schnell und auch so unbewusst teilweise also du kannst einen Menschen verurteilt auch ohne dass du's merkst weil du einfach so geprägt worden bist, weil du diese Brille aufgesetzt hast irgendwann.
00:01:08: Das sind alles Dinge die du in deiner Vergangenheit erfahren hast und durch diese Brile schaust du dann auf andere Menschen und fängst an zu verurteilen.
00:01:23: Und du bewertest etwas Neutrales für dich.
00:01:31: aber das muss überhaupt nicht so sein bei diesen Menschen wie du es siehst.
00:01:35: Es kann auch ganz anders sein.
00:01:40: Und dadurch, dass du aber diese Brille aufhast kannst du den Menschen gar nicht mehr neutral begegnen und ich glaube was wir alle wieder lernen dürfen ist diese Brilla abzunehmen und die Mensch wieder wirklich mit dem Herzen zu sehen Die Verurteilung rauszuneben und ich nehme mich selber da überhaupt nicht von aus.
00:02:07: Ich habe auch geurteilt natürlich weil das ja auch eine Form von Sicherheit gibt.
00:02:17: Wenn ich eine Situation beurteile, wenn ich etwas fair urteile... Ja das kann meinem System Sicherheit geben!
00:02:26: So weil als kleines Kind musste ich schnell beurteilend ist die Situation sicher oder nicht?
00:02:31: Weil ich gerne überleben wollte und ich glaube es geht auch vielen anderen Menschen so dass sie jetzt Kinder so empfunden haben dass sie ganz schnell scanen mussten, was ist gefährlich?
00:02:41: Was ist nicht gefährlich.
00:02:42: Wie ist dieser Mensch?
00:02:43: Wie tickt er?
00:02:44: und so weiter?
00:02:44: gerade Menschen die Trauma erfahren haben sind permanent am gucken.
00:02:52: aber was wäre wenn es eine Sicherheit gäbe?
00:02:55: stattdessen Wenn du diese Sicherheit einfach wieder in dir selber finden könntest dann brauchst du nicht mehr urteilen.
00:03:07: Und für mich persönlich In meiner ja Reise in meinem Leben Ist das Jesus Christus?
00:03:16: Es ist Gott!
00:03:18: Und Gott gibt mir diese Sicherheit, dass ich jetzt das Urteilen loslassen kann.
00:03:27: Das Fair-Urteilen und das Beurteil in einer Situation.
00:03:31: Weil Ich das Vertrauen im Gott habe, dass Gott mich in gute Situationen schickt und die richtigen Situation für mich.
00:03:41: Wenn ich mich auf ihn verlasse, alles gut ist.
00:03:48: Dann brauche ich nicht mehr verurteilen Dann kann ich diese Brille nämlich komplett ablegen, weil ich dann im hier und jetzt in der Situation bin.
00:03:59: Ich weiß Gott steht hinter mir ist an meiner Seite.
00:04:03: Was soll denn passieren?
00:04:06: Es kann nichts passieren Und wenn Gott nicht will dass sich in irgendeiner Situationen im Leben bindern werde ich dort auch nicht sein.
00:04:15: So Ja ich habe meinen freien Willen!
00:04:17: Ich kann mich auch dem entgegen stellen.
00:04:21: Aber ich spüre dann Eigentlich ist das nicht der richtige Weg Und deswegen glaube ich, dass Gott immer nur das Beste für mich will und dass sich Freude hat im Leben.
00:04:33: Dass es mir gut geht!
00:04:35: Und dass ich lerne... Ja, wir sind hier auch hergekommen auf diese Erde um zu lernen.
00:04:42: Und dazu gehören dann vielleicht auch manchmal Konflikte dazu.
00:04:46: Weil wir vielleicht lernen wollen wie sich das anfühlt.
00:04:50: Deswegen ist es dann auch nichts Schlimmes mehr was man irgendwie negativ bewerten müsste.
00:04:57: Das ist mir so Bewusst geworden, dass wenn ich diese Sicherheit in mir fühle.
00:05:04: Diese Verbundenheit mit mir selbst, diese Verbundenkeit mit Gott Dass sich dann überhaupt nicht mehr nötig habe irgendjemanden oder irgendetwas zu beurteilen Oder zu verurteilten So und Ich bin da drin noch nicht irgendwie jetzt perfekt oder so Sonst nicht von einem Moment auf den anderen okay Jetzt hab' ich's geschafft sondern es ist so.
00:05:29: Es fällt mir auf das ich es tue Und dann entscheide ich mich anders.
00:05:35: So, ich entscheide mich dann einfach anders.
00:05:41: Wenn ich merke, ich urteile gerade und sage so nee, ich will das nicht!
00:05:45: Ich will Liebe!
00:05:50: Und es bedeutet nicht dass man einem Menschen alles durchgehen lässt ja im Sinne von keine Konsequenzen fürs Handeln sondern es bedeutet einfach nur der, dass man das Urteil die Schuld weg rauslässt.
00:06:04: Also... Ich kann Grenzen setzen auch wenn ich nicht verurteile.
00:06:18: Ich kann sagen, du dieses Verhalten möcht ich für mich nicht.
00:06:24: Wenn du das Verhalten weiter machen möchtest dann geh woanders hin.
00:06:29: aber ich muss nicht das verurteilen und sagen okay weil dieser Mensch sich so verhält ist er ein schlechter Mensch.
00:06:36: Muss ich nicht!
00:06:41: Und ich kann auch andere Menschen beschützen ja?
00:06:44: Ich kann mich auch schützen vor jemanden stellen ohne den Aggressor zu verurteilten.
00:06:52: Auch das geht.
00:06:56: Auch dass es möglich, weil ich unterscheiden kann in dem Moment zwischen den Verhalten eines Menschen wovor ich einen anderen Menschen vorbeschütze und dem Wesen eines Menschen.
00:07:25: Krass ist mir heute erst so in dieser Deutlichkeit bewusst geworden.
00:07:30: Dass wenn wir auf ein Mensch schauen und die Brille an von unseren Erfahrungen haben Ein Urteil bilden, es seien wir entscheiden uns bewusst dagegen und sagen nein ich möchte diesen Menschen mit meinem Herzen sehen.
00:07:45: Ich möchte diesen menschen nicht verurteilen.
00:07:51: Möchte einfach nur in dem moment Mit den menschen sein.
00:07:58: Und in dem Moment wo ich halt diese sicherheit habe dass ich weiß ich bin beschützt Gott ist bei mir Brauche ich mich auch vor diesem menschen sich beschützen Muss ich nicht zehn schritte vorausdenken Sondern kann den menschern einfach nur im hier und jetzt anschauen und ihm begegnen.
00:08:31: Ja, deswegen möchte ich dir einfach mitgeben mit dieser Podcastfolge Wenn dir ein Mensch irgendetwas darüber sagt wie du bist Und dieser mensch hat nicht mit seinem herzen auf dich geschaut Kannst du das einfach ignorieren?
00:08:50: Es hat nichts mit dir zu tun.
00:08:53: Also mit ignorieren meine ich jetzt nicht dass du dich umgrießt und gehst sondern Dass du einfach sagst okay Das ist die sicht von dem anderen.
00:09:03: Ich hab das meiner Freundin deutlich gemacht.
00:09:06: Es ging da um den Mann, ja?
00:09:09: Und ich habe gesagt, pass mal auf!
00:09:11: Nur mal angenommen ... Dieser Mann hat in seiner Kindheit eine Mutter gehabt, die für ihn nicht positiv war.
00:09:20: Also die, die ihn vielleicht abgewertet hat, die ihm vielleicht gequält hat oder sonstiges.
00:09:27: Also wirklich, ja... Nicht gut oder vernachlässigt hat.
00:09:31: Das kann ja alles sein.
00:09:32: also Traumarmutter so.
00:09:35: dann wird dieser Mann durch die Welt gehen danach als erwachsender Mann und jede Frau so sehen wie seine Mutter.
00:09:48: Er wird immer vermuten, dass irgendwo da die Anteile von der Mutter in dieser Frau sind.
00:09:55: Aber die Frau kann völlig anders sein als seine Mutter.
00:10:00: aber er kann es nicht sehen weil er mit seiner Erfahrungsbrille auf diese Frau schaut.
00:10:06: Und irgendwann ist die Frau da und denkt so, ach krass.
00:10:10: Der hat mir jetzt das zehn Jahre gesagt dass ich wie seine Mutter bin also indirekt ja mit was weiß ich abwertung oder zu sagen du bist nicht dies Du bist nicht das du bist keine ahnung warst Ja und irgendwann glaube ich das.
00:10:26: Dann werde ich zu seiner mutter und für ihn ist es an der bestätigung.
00:10:29: siehst Ich habe doch gesagt die ist wie meine mutte hatte ich doch recht wieder eine Bestätigung.
00:10:33: er geht zur nächsten frau und macht genau dasselbe spiel von vorne.
00:10:38: Deswegen ist es so wichtig zu überprüfen, mit welcher Brille schaue ich auf die Welt.
00:10:47: Was sind meine tiefsten Überzeugungen?
00:10:50: Was in meinen Erwartungen im Positiven wie im Negativen?
00:10:54: Was glaube ich über Frauen?
00:10:56: Was glaub ich über Männer?
00:11:00: Das alles zu hinterfragen ist unglaublich wichtig!
00:11:04: Weil nur so kommst du irgendwann in diese Situation, dass du sagen kannst durch mein Herz.
00:11:14: Und ich lasse diese ganzen alten Filter, die ganzen alten Sachen, die habe ich aufgearbeitet... Die Brille kann nicht absetzen!
00:11:20: Die brauche ich nicht mehr.
00:11:23: und wenn dir einmal bewusst geworden ist dass andere Menschen dich durch ihre Brille der Erfahrungen sehen nimmst du Dinge nicht mehr persönlich weil es keinen Grund mehr dafür gibt Dinge persönlich zu nehmen.
00:11:39: verstehst Du?
00:11:43: Es gibt ja diesen Spruch, den man immer überall mal wieder hört.
00:11:48: Was Peter über Paul sagt, sagt mehr über... ...Peter als über Paul.
00:11:55: So und da ist so viel Wahrheit drin in diesem Spruch!
00:12:02: Und ich habe das meiner Freundin ein bisschen erklärt wie es ist wenn du zehn Jahre lang in einen Spiegel schaust.
00:12:11: Und dieser Spiegele ist aber nicht neutral.
00:12:14: der zeigt dir nicht dein Spiegebild sondern er zeigt dir ein verzerrtes Bild.
00:12:19: Und irgendwann kannst du dich selber nicht mehr sehen, weil du immer wieder mit diesem Spiegel konfrontiert wirst.
00:12:27: Und irgendwann glaubst du das?
00:12:29: Aber es war nie die Wahrheit!
00:12:31: Es war NIE DIE Wahrheit.
00:12:37: und deswegen wenn jemand zu dir sagt irgendetwas was auch immer's ist prüfe es.
00:12:47: Prüfe is ob dass gerade aus seiner Erfahrungsbrille kommt oder aus seinem Herzen Prüfer ist, ob es aus ihrer Erfahrungsbrille kommt oder aus ihrem Herzen.
00:12:59: Ganz wichtig!
00:13:01: Deswegen hatte ich auch das Gefühl, ich muss da unbedingt eine Podcast-Folge zu machen weil wir so schnell dabei sind zur Urteilen und weil wir also schnell auch dabei sind die Urteile anderer als unsere Wahrheit anzunehmen Und dadurch entsteht so viel Konflikt und soviel Krieg der vermeidbar wäre und deswegen möchte ich dich in dieser Podcastfrage mit der Frage gehen lassen, wie schaust du auf dich und wie schausst du auf andere?
00:13:42: Auf die Welt.
00:13:44: Auf Frauen.
00:13:45: Auf Männer.
00:13:51: Wie ist deine Brille?
00:13:54: Und bist du vielleicht bereit sie abzusetzen und die Welt mit deinem Herz anzuschauen?
Neuer Kommentar