103 Der Karton vor meiner Tür.
Shownotes
Heute Morgen lag ein Karton vor meiner Tür – aus der Mülltonne gefischt und dort offenbar sehr bewusst für mich platziert.
Meine erste Reaktion? Unverhältnismäßig viel Wut. 😂
Und genau die hat mich neugierig gemacht.
Denn plötzlich ging es gar nicht mehr um einen Karton, sondern um ein sehr altes Gefühl: Ich bin zu viel. Ich störe. Mit mir stimmt etwas nicht.
In dieser Folge erzähle ich, wie mich ein Stück Pappe zu einem verletzten Anteil aus meiner Kindheit geführt hat – und zu einer Erkenntnis, die unglaublich befreiend sein kann:
Die Reaktion anderer Menschen bestimmt nicht meinen Wert.
Manchmal schickt das Leben eben keine großen Zeichen.
Manchmal legt es dir einfach einen Karton vor die Tür. 📦
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00:00:00: Heute ist mir eine interessante Sache begegnet vom Leben und ich muss in der Nüte ein bisschen schmunzeln, weil es einfach wieder zu einem inneren Anteil von mir gefühlt hat letztendlich.
00:00:13: Also... Ich bin heute morgen nach unten gegangen mit Lino um spazieren zu gehen.
00:00:19: Dann lag vor meiner Tür einen Karton wo mein Name drauf gestanden hat, der aus der Mülltonne wieder rausgefischt worden ist von einer etwas überkorrekten Nachbarin und er richtig gespürt, so.
00:00:41: meine erste Reaktion war extreme Wut.
00:00:45: So... Und ich habe diesen Karton dann richtig krass zertreten.
00:00:49: der war vorher auch schon klein aber wahrscheinlich für diese besagte Nachbarinnen nicht klein genug.
00:00:57: Dann bin ich zu Mülltonne gegangen um den dort dahin zu bringen.
00:01:01: Und wenn ich da so hingelaufen bin, habe ich gedacht okay aber warum macht dich das hier zu wütend?
00:01:05: Was ist denn da los?
00:01:07: Weil die Wut war schon massiv.
00:01:13: Dann hab' ich so gemerkt dass es mich triggert und dass ich mich so fühle, dass nur weil ich da bin... Ich hab noch nicht mal was falsch gemacht werde ich quasi angegriffen und gemahrsregelt, ja abgelehnt.
00:01:33: Und als ich dann vom Spaziergang wiederkam, habe ich gedacht okay das schaue ich euch mal genauer an.
00:01:40: Woher kenne ich denn dieses Gefühl?
00:01:44: Dann war ich recht relativ schnell in meiner Kindheit und hab mit einem kleinen verletzten Kind in mir gesprochen was immer als Kind das Gefühl gehabt hatte es ist zu viel allein die Anwesenheit ist zuviel wird abgelehnt.
00:02:04: Und dann habe ich mich dem kleinen Anteil zugewendet und gesagt, du pass mal auf Das hatte überhaupt nichts mit dir zu tun.
00:02:11: Du bist so wundervoll wie du bist.
00:02:15: Es hatte einfach nur mit den Menschen um dich herumzutun die mit dir nicht umgehen konnten Weil sie selber mit sich nicht klar gekommen sind weil sie selber keine Verbindung zu sich hatten.
00:02:29: zu ihren Gefühlen Ja, hab der kleinen Maus, das hat alles erklärt.
00:02:35: Dass ich sie so liebe wie sie ist und dass die angenommen ist ... Dann haben wir einfach mal alle Ablehnungen, die sie in ihrem Leben bekommen hat wieder zu den Menschen zurückgeschickt.
00:02:47: Weil ich habe ihr erklärt, dass die Ablehung, die von anderen Menschen kommt überhaupt nichts mit ihr zu tun hat, sondern mit den anderen Menschen!
00:02:59: andere Menschen zeigen dir Ablehnung, weil sie etwas in sich ablehnen.
00:03:05: Und ich habe für mich realisiert, dass ich eine Energie habe die sehr intensiv ist und das kann für manche Menschen zu viel sein.
00:03:18: und dann lehnen Sie mich ab!
00:03:21: Ich hab früher wegen der Erfahrung des kleinen Kindes das auf meinen Selbstwert bezogen Schlimm sein, wenn die Leute mich immer ablehnen und was stimmt mit mir nicht?
00:03:34: Wie kann ich selber noch besser werden.
00:03:36: Wie kann Ich mich optimieren wie kann ich noch liebevoller sein wie kann Ich noch mehr Liebe geben?
00:03:41: das war Immer so in meinem Hinterkopf und nach dem heute ist es denn nie gut genug.
00:03:48: Und Heute habe ich verstanden dass Es überhaupt nicht darum geht Was ich tue Sondern dass die Reaktion eines Menschen auf mich bei ihm liegt und überhaupt nicht bei mir, sondern das ich einfach nur für mich schauen kann, liebe Ich nach meinen Werten.
00:04:12: Liebe ich mich so wie ich bin geht's mir mit mir
00:04:15: gut.".
00:04:18: Und alles andere liegt bei dem anderen.
00:04:25: Das ist mir gerade nochmal so deutlich bewusst geworden durch diesen Karton von meiner Tür So, wo ich jetzt eigentlich sagen kann zu der Nachbarn-Danke.
00:04:36: Dass sie das gemacht haben.
00:04:39: Sonst wäre ich vielleicht nicht so schnell darauf gekommen.
00:04:43: Weil gerade jetzt, wo auch ich mich beginne sehr intensiv zu engagieren für Kinderschutz und
00:04:51: Co.,
00:04:52: wird mir Ablehnung begegnen.
00:04:54: Das ist völlig klar!
00:04:56: Ja?
00:04:58: Weil es Menschen gibt in diesem Land die einen Interesse daran haben, dass Kinder nicht geschützt sind.
00:05:07: Da kann ich jetzt entspannt mit umgehen, weil ... Ich weiß!
00:05:13: Es liegt nicht an mir, es liegt an ihnen.
00:05:16: Kinder zu schützen ist immer richtig so.
00:05:19: Da gibt sie überhaupt keine Diskussion und wenn Menschen das dann ablehnen, dann weiß ich ja, woher es kommt und dass es nichts mit mir zu tun
00:05:29: hat.".
00:05:30: oder auch wenn ich so im Alltag, wenn ich Menschen begegne und sie kommen mit dieser Energie die ich ausstrahle nicht klar dann weiß ich jetzt das hat was mit ihnen zu tun und nicht mit mir.
00:05:47: Und es gibt wieder eine Erleichterung und so eine Freiheit für mein Leben weil ich mich einfach nur noch darauf konzentrieren kann Ich selbst zu sein und dass zu tun was meinen Werten entspricht und alles andere bleibt bei den anderen Menschen.
00:06:06: Damit habe ich gar nichts zu tun.
00:06:09: und ... ja.
00:06:14: Manchmal schmeißt das Leben einem ein Karton vor die Tür, will am eigentlich sagen es ist alles gut mit dir.
00:06:32: So einfach lässt sich das Thema Ablehnung lösen.
00:06:37: Ja, es ist einfach... Bei mir ist es immer wieder dieselbe Vorgehensweise.
00:06:47: Es sind immer wieder wie innere kleine Kinder, die sich zeigen.
00:06:52: Und die mir ihr Leid und ihren Schmerz und Traurigkeit und Unsicherheit so erzählen.
00:06:58: Ich bin dann immer die Mama, die es erklärt und sagt ... Hey!
00:07:03: Du bist genauso richtig wie du bist und wundervoll.
00:07:06: Und ich würde dich niemals ablehnen.
00:07:19: Für mich ist das mein Schlüssel zur Heilung glücklicher und schönerem Leben.
00:07:33: Für mich ist es der Weg, ich bin dankbar dass ich diesen Weg gefunden habe mit mir selber zu arbeiten weil das macht so vieles leichter.
00:07:48: ja wenn du magst kannst dir mal gucken welchen Karton des lebendies vor die tür wirft.
00:07:55: einfach mal die augen aufhalten.
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